Dienstag, 21. Juli 2015

Synagogen-Besuch


Damit zwischen Mensch und Gott etwas sei. Eindrücke von Kübra Arnitali, Bianka Bialek und Ana Paula Grohn Sanchez zum Besuch des Werte-Normen-Kurses Jg. 6 in der Braunschweiger Synagoge 

Ich fand es interessant, wie die Synagoge eingerichtet war, ganz schlicht und einfach, nicht wie z. B. eine alte Kirche. Die eigentliche Synagoge war nur ein Raum in Weiß mit Stühlen, einem Tisch zum Vorlesen (für den Gottesdienst) und einem Schrank für die Thora (heiliges jüdisches Buch). Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Frau Wagner-Redding, die uns herumgeführt hat, erzählte, dass die Synagogen natürlich nicht alle wie diese aussehen, jedoch immer sehr schlicht gestaltet sind. Mir gefällt diese Gestaltung sehr gut. (Bianka)

Das erste, was mir in der Synagoge aufgefallen ist: dass sie sehr modern, aber auch gleichzeitig karg war. Besonders interessiert hat mich aber der Schrank mit den Thorarollen, die vier verschiedene Farben und Größen hatten. Dazu gab es noch einen Lesestab, der als Zeige-Finger beim Lesen diente. Weil die Hände oft dreckig sind, egal wie oft man sie wäscht, wird der Lesestab benutzt. Eine Thorarolle wurde aus vier Teilen Pergament zusammengenäht. Die Thora selbst ist mit der Hand geschrieben. Wenn man sich einmal verschrieben hatte, musste man von vorn anfangen. (Kübra)

Bevor wir in den Gebetsraum durften, mussten alle Jungs eine so genannte Kippa aufsetzen. Frau Wagner-Redding, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, erklärte uns dies so: Der Mensch solle nicht denken, dass zwischen ihm und Gott nichts mehr sei. (Ana-Paula )

Nach einer Stunde Zuhören: vor dem Eingang zur Synagoge.


Freitag, 17. Juli 2015

Umfrage in Jg. 5

Nachgefragt: ein Jahr am WG. Kübra Arnitali und Merit Hlbubek haben sich in Jg. 5 umgehört

Wir haben 37 Fünftklässler am Ende ihres ersten Jahrs am WG gefragt. Die Teilnehmer wurden zufällig ausgewählt. So gibt das Ergebnis Eindrücke wieder und beansprucht nicht, repräsentativ zu sei. (Vergrößerung durch Klick aufs Bild.)


 


Sonntag, 12. Juli 2015

Ohne Worte: Herr Upit


Beim Interview mit unserer Redaktion.
Andreas Upit, geboren 1969 in Salzgitter-Lebenstedt, dem melting pot der Nachkriegszeit, ist baltischdeutsch-sächsischer Herkunft und unterrichtet seit 2005 am WG die Fächer Deutsch und evangelische Religion.
Nach dem Abitur absolvierte er seinen Zivildienst in der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und studierte danach Theologie in Bielefeld und Göttingen. Sein Berufsziel: Pastor. Aber da Gottes Wege unergründlich sind, wurde der berufliche Werdegang danach „etwas verkrumpelt“. Der dipomierte Theologe probierte sich im Zeitungsjournalismus (Die Welt) und lebte mehrere Jahre in dem Gefühl, ein Dichter zu sein. Weil aber der Mensch sich nicht von Brot allein nähren mag, rettete er sich vor der drohenden Arbeitslosigkeit in den Schuldienst mit Abschluss in Braunschweig. Dass es mit der Kirche nichts wurde, reut ihn nicht. „Ich habe meine Berufung gefunden!“ Und seine Interessen sind vielfältig: Er spielt Klavier (Boogie!), hört Musik auf Vinyl, liebt Superhelden-Comics, seine Nintendo DS sowie Harry Potter und die Ghostbusters. Ein Dichter ist er immer noch und ein Theologe ohnehin.




 
Sie müssen plötzlich NW unterrichten. Was nun?
















Ihre Reaktion auf einen 6er im Lotto?

















Wie sehen Sie aus, wenn sie eine Schülerfrage nicht beantworten können?
















Ein Vogel lässt etwas auf Ihrem Kopf fallen. Wie gucken Sie?

















Ihre Lieblingstanzpose?

















Als was würden Sie arbeiten, wenn Sie nicht mehr als Lehrer arbeiten könnten?
















Und welchen Gesichtsausdruck wollten Sie uns schon immer mal zeigen?

















Fragen: Nelly Brunke, Hanna Lorenz, Franziska Rentsch
Fotos: Charleen Horoba