Dienstag, 14. März 2017

Fantasy-Autor Greg Walters

WG als Vorbild. Justina Dai und Valea Elß im Gespräch mit dem Fantasy-Autor Greg Walters. Als Bonus: ein Gewinnspiel!

Greg Walters alias ???
Greg Walters wurde 1980 geboren - im selben Jahr wie ein am WG tätiger Lehrer, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht - und begann während seines Studiums, Fantasygeschichten zu schreiben. Sein erster - wie alle anderen unter Pseudonym - veröffentlichter Roman „Die Geheimnisse der Âlaburg“ hat sich mittlerweile mehr als 10.000 mal verkauft und eroberte die Amazon-Bestsellerlisten. Das Buch ist der Beginn einer Fantasyreihe aus vier Büchern, dessen Hauptfigur der junge Zauberer namens Leik ist. Der dritte Teil der Reihe wird im Frühjahr 2017 erscheinen.

Hier der Klappentext des ersten Buches:
Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird, ein Zwerg, der nicht zaubern kann, ein übergewichtiger Zwergelbe, ein hinkender Ork. Sie können die Welt retten – oder vernichten. Leik, 16 Jahre, erlebt einen Winter, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Er trifft seine erste Liebe, besucht eine Universität, in der Magie gelehrt wird, und findet zum ersten Mal im Leben Freunde. Aber seine Welt ist dem Untergang geweiht. Nur wenn Leik es schafft, die Farben der Zauberei richtig einzusetzen, kann er sie retten. Denn außer ihm kann niemand auf der Welt alle drei magischen Farben sehen. Das macht ihn außergewöhnlich – und gefährlich ...


Greg Walters' erster Roman.
Gab es eine entscheidende inspirierende Idee oder ein besonderes Ereignis , das Sie veranlasst hat, ihr erstes Buch zu verfassen?
Also, ich lese selber ziemlich gerne Jugendbücher, besonders Fantasy, wie etwa Harry Potter oder auch Percy Jackson. Aber immer, wenn ich ein Buch ausgelesen hatte, habe ich mich geärgert, dass es schon zu Ende war. Also beschloss ich, selbst ein Buch zu schreiben.

Warum schreiben Sie gerade eine Fantasy-Reihe?
Das kommt eben daher, dass ich selber gerne Fantasy lese. Außerdem würde es mir auch einfach keinen Spaß machen, etwas anderes zu schreiben, obwohl es natürlich vorteilhafter wäre, beispielsweise einen Thriller zu schreiben.

Gab es besondere Inspirationen für ihre Figuren?
Auf jeden Fall, aber meistens habe ich nur für Nebencharaktere besondere Inspiration gehabt. Da gab es zum Beispiel den zwergischen Magister auf der Universität. Bei diesem Charakter habe ich versucht, mir einen typischen jungen Lehrer vorzustellen, der irgendwie cool ist und den Schülern gefallen möchte. Seine Eigenschaft, sein Hemd immer halb aufgeknöpft zu tragen, habe ich von einem Freund von mir abgeschaut.

An der Universität gibt es vier Verbindungen: Glaubensfest, die Verbindung der Menschen, Rischnarr, die Verbindung der Orks, Olsgendur , die Verbindung der Zwerge. Welcher Verbindung würden Sie am liebsten angehören?
Nun ja, da ich ein Mensch bin, natürlich zu Glaubensfest. Das Weiße Haus ist natürlich auch toll, aber sie sind eben die Außenseiter an der Uni.

Bei der Beschreibung der Universität fällt auf, dass diese viele Gemeinsamkeiten mit dem WG aufweist. Liege ich in der Vermutung richtig, dass Sie sich an dieser Stelle auf unsere Schule bezogen?
Auf jeden Fall! Gerade den Remter habe ich dem WG nachgemacht. Aber gerade diese Ähnlichkeiten machen die Universität so besonders, finde ich. Normalerweise ist vieles aus einem Fantasy-Roman ja eher fiktiv.

Wenn man eine Expedition zum Wald des Arellgebierges in „Die Geheimnisse der Âlaburg“ unternehmen möchte, was sollte man da mitnehmen und was sollte man da am besten anziehen?
Hm ... auf jeden Fall muss man sich ganz schön warm anziehen. Im Winter ist es schließlich sehr sehr kalt. Proviant ist auch super wichtig! Dann noch eine Waffe zum Kämpfen. Ach ja, und ein Reittier darf auch nicht fehlen. Es müsste dann aber vertrauenswürdig sein.

Wird der Name des Protagonisten Leik [leIk] oder Leik [laIk] ausgesprochen?
Ich persönlich spreche den Namen Leik [laIk] aus, finde aber, dass jeder persönlich entscheiden darf, wie man es ausspricht.

Welche Eigenschaft mögen Sie an der Hauptfigur „Leik“ besonders gern?
Leik ist sehr mutig und gibt nie auf, außerdem sind ihm enge Freundschaften wichtig, während er überhaupt kein Interesse an kommerziellen Dingen zeigt.

Wer ist ihr persönlicher Lieblingscharakter?
Besonders gern mag ich den besten Freund der Hauptfigur, den Zwerg Morlâ. Er ist so gewitzt! Und ich mag natürlich Leik!

Sie haben im Studium angefangen, Geschichten zu schreiben. Warum ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt?
Im Studium hatte ich viel Zeit. Deswegen habe ich viel gelesen und auch selbst viel geschrieben.

Bringen Sie ihre Bücher manchmal auch im Unterricht mit ein?
Nein, gar nicht. Ich bleibe lieber verdeckt.

Wie schaffen Sie es, neben der Tätigkeit als Lehrer noch Romane zu schreiben. Sie müssen in ihrer privaten Zeit doch auch noch Unterricht vorbereiten?
Für mich ist das Schreiben eine Art Hobby. Ich mache das schon seit zehn Jahren, und es hat bis jetzt ganz gut geklappt.

Greg Walters' neuer Titel.
Würden Sie ihren Beruf als Lehrer für eine hauptberufliche Autorenkarriere aufgeben?
Eine schwierige Frage! Also zunächst ist das finanziell gar nicht möglich. Und selbst wenn das möglich wäre, dann würde das für mich ein „Muss“ sein, zu schreiben. Ich wäre gezwungen zu schreiben, weil es dann mein Beruf und nicht mein Hobby wäre. Dazu wäre ich natürlich auch abhängig von den Kommentaren im Internet. Aber abgesehen davon, hätte ich gerne mehr Zeit zum Schreiben.

Können Sie schon einen Ausblick auf das dritte Buch ihrer Reihe geben?
Das ist schwierig, ohne zu spoilern. Auf jeden Fall wird es dramatischer und es wird sich viel verändern.

Haben Sie vor, noch eine neue Buchreihe anzufangen? Wenn ja, wovon könnte sie handeln?
Ein vierter Teil ist auf jeden Fall in Planung! Ich persönlich könnte mir gut vorstellen, noch eine neue Reihe anzufangen. Es wird wahrscheinlich wieder in die Richtung Jugend-, Fantasybereich gehen. Ich habe sogar schon eine Idee, aber das soll eine Überraschung werden!


Gewinnspiel

Greg Walters stellt uns zwei Exemplare des Buches „Die Geheimnisse der Alaburg“ und einen Überraschungspreis zur Verfügung! Um an der Verlosung teilzunehmen, muss man die folgenden Fragen zu verschiedenen Artikeln unserer Schülerzeitung beantworten und bis zum 30.04.2017 an redaktion.wgtarier@wilhelm-gym.net, Betreff: Gewinnspiel, schicken. Hier sind die Fragen:

- Unter welchem Namen kennt man Greg Walters am WG?
- Wie heißt der letzte Artikel des Jahres 2010?
- Wie viele Fotos hat das Ohne-Worte-Interview mit Frau Gföller?
- Was macht der Klasse 8m1 an Sprachen am meisten Spaß? (Tipp: eine Umfrage aus dem Jahre 2016.)
- Von wem stammt die erste Manga-Zeichnung im Interview mit der Leiterin der Manga-AG?
- Wer hat den Bericht „Kultur im Winter 2017“ geschrieben?





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