Freitag, 5. Mai 2017

Interview mit Christian Kupka

Immer spannender und komplexer“. Christian Kupka im Gespräch mit Justina Dai und Valea Elß über seine Begeisterung für Chemie und seine Teilnahme an der 3. Runde der internationalen Chemie-Olympiade, wo er zu den 60 besten Teilnehmern gehört.

Welches Thema findest Du in Chemie am besten?
Also, mich interessiert vor allem die physikalische und anorganische Chemie! In der Chemieolympiade habe ich richtig viel dazugelernt. Das fand ich toll! Persönlich finde ich total viele Bereiche von der Chemie super spannend und vielfältig!

Ist Chemie dein Lieblingsfach?
Hm, es ist auf jeden Fall eines meiner Lieblingsfächer! Ob es aber das Lieblingsfach ist, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht genau. Allgemein finde ich alles, was mit Physik, Mathe oder natürlich Chemie zu tun hat, total interessant.

Hast Du ein Lieblingsexperiment?
Es gibt ganz viele superspannende Experimente! Vielleicht sind nicht alle spektakulär. Aber wenn, dann so richtig! Die Verbrennung von Magnesium finde ich zum Beispiel ganz gut.

Möchtest Du in deinem späteren Berufsleben etwas mit Chemie zu tun haben?
Ich weiß noch nicht genau, wohin mein Berufsleben führen soll, eventuell Elektrotechnik. Es wäre natürlich toll, wenn ich Chemie einbringen könnte.

Hast Du Dich schon immer für Chemie interessiert?
Ich denke schon! Ich fand das Fach schon immer interessant. Für mich ist es sogar von Klassenstufe zu Klassenstufe immer spannender und komplexer geworden!

Wie bist du dazu gekommen, dich bei der Chemieolympiade anzumelden?
Meine Chemielehrerin hat die Chemie-Olympiade in unserem Kurs angesprochen. Ich habe mich zu Hause mit den Aufgaben beschäftigt. Natürlich hatte ich den Willen, so weit wie möglich zu kommen. Also habe ich mich gut vorbereitet.


Hast du auch schon mal bei anderen Wettbewerben mitgemacht?
Ja, ich habe bei der Mathe- und auch bei der Physikolympiade mitgemacht, da mich diese beiden Fächer auch sehr interessieren. Bei der nächsten Chemieolympiade möchte ich auch unbedingt wieder mitmachen.

Würde es dich interessieren, an „Jugend forscht“ teilzunehmen?
Ich interessiere mich sehr für Forschung und finde es toll, an etwas mitwirken zu können. Ich könnte mir auch für mein Berufsleben einen Beruf im Gebiet Forschung vorstellen. Aber bei „Jugend forscht“ habe ich bis jetzt noch nicht teilgenommen und werde es wohl auch später nicht tun, denn dieser Wettbewerb ist ziemlich zeitaufwändig, da man sich über längere Zeit mit einem Projekt beschäftigen muss. In den oberen Klassenstufen ist es schwierig, diese Zeit aufzuwenden. Deshalb finde ich die Olympiaden besser.

Welche Runde der Chemieolympiade fandest du am schwersten/besten
Die dritte Runde fand ich eindeutig am schwersten, da das Niveau mit jeder Runde selbstverständlich ansteigt. Die zweite Runde fand ich am besten, da die dritte wie gesagt ziemlich schwer war und man in der ersten Runde, der Hausaufgabenrunde, viele Hilfsmittel wie das Internet oder Fachliteratur zu Rate ziehen konnte.

Was für neue Erfahrungen hast du bei der Olympiade gemacht?
In den Runden gab es immer wieder Landesseminare oder einen Besuch in der Leibniz Universität, bei denen man wirklich gute Einblicke in die Chemie bekommen konnte, welche man dann auch im Berufsleben einbauen kann. Ich fand es wirklich toll, dass es nicht nur so theoretisch wie in der Schule war, sondern wir sehr viele praktische Dinge gesehen haben, obwohl man in der Schule natürlich auch Versuche macht.

Für was interessierst du dich denn sonst so, außerhalb der Schule?
Ich mache sehr viel Ski-Langlauf und bin auch hier in der AG gewesen. Außerdem wandere ich gerne und fahre Mountainbike. Auch die Chemie ist natürlich für mich ziemlich relevant, sonst würde ich schließlich nicht an den Wettbewerben teilnehmen.

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